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Bardini-Garten

 

Kurzinfo
Eingang von: Via dei Bardi 1r.
Öffnungszeit: November-Februar: 8,15-16,30 Uhr; März: 8,15-17,30 Uhr; April, Mai, September, Oktober: 8,15-18,30 Uhr; Juni-August: 8,15-19,30 Uhr. Am ersten und vierten Montag im Monat geschlossen.
Eintritt: Euro 6. Gültig für 3 Tage auch für Museum der Porzellan, Silbersammlung, Galerie der Kostüme und Boboli-Garten.

Der Bardini-Garten befindet sich auf dem Hügel hinter Palazzo Mozzi.
Er wurde vor kurzer Zeit völlig restauriert und kann jetzt besucht werden.
Aus seiner Terrasse kann man ein wunderschönes Panorama von Florenz genießen.

Geschichte - Im Vordergrund

 Geschichte


Der Garten liegt auf dem Montecuccoli-Hügel, der seit dem 12. Jahrhundert der Familie Mozzi gehörte. In 1259 sind zum ersten Mal ein Garten hinter dem Palazzo Mozzi und Weingärten am höheren Teil des Hügels erwähnt.
Palast und Hügel blieben bis 1880 im Besitz der Mozzi, welche im Laufe der Zeit den Garten erweiterten, indem sie andere Grundstücke auf dem Hügel erwarben, wie zum Beispiel den, der heute den östlichen Teil des Gartens bildet. Hier war die kleine Villa Manadora um 1650 vom Architekt Gherardo Silvani errichtet worden, im Auftrag des damaligen Besitzers Francesco Manadori. Der Park um der Villa wurde im frühen 19. Jahrhundert mit Hainen, Statuen und Wasserspiele geschmückt; es wurde außerdem ein Kaffeehaus mit einer Grotte gebaut, die einer größeren Grotte sehr ähnlich ist, welche die Mozzi in ihrem Garten gebaut hatten. Die Mozzi ließen den barocken Charakter ihres Gartens unverändert.
Im 19. Jahrhundert wurde der Garten dem Verfall preisgegeben; nach dem Aussterben der Familie Mozzi wurden 1880 Garten und Palast von den Prinzen Carolath Benten erworben, die aber keine Restaurierung unternahmen.


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Im Jahre 1913 kaufte der Antiquitätensammler Stefano Bardini sowohl den Palast als auch den Garten und ließ ihn gründlich renovieren. Er vereinigte alle Gebäude an der Costa San Giorgio hinter einer einzigen Fassade und ließ eine Allee zwischen Palast und Villa Manadora bauen: Das brachte zur Zerstörung des bis zu jener Zeit erhalten gebliebenen mittelalterlichen Gartens im niedrigeren Teil des Hügels. Nach dem Tod von Ugo Bardini (Stefanos Sohn, 1965) und nach langen bürokratischen Streitigkeiten kamen endlich 1999 Palast und Garten in Besitz der Stadt Florenz.
Der Garten war in sehr schlechtem Zustand. Er wurde in den Jahren 2000-2005 völlig restauriert: Alle Gebäude sind saniert worden und der Garten ist mit vielen Bäumen und Pflanzen versehen worden. Giardino Bardini wurde vor kurzer Zeit den Besuchern eröffnet und gehört jetzt zusammen mit Boboli-Garten und Festung von Belvedere einem einzigartigen Rundgang.

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 Im Vordergrund


Das Barocke Treppenwerk ist zweifellos das auffälligste Merkmal des Garten; an seiner oberen Ende befindet sich eine Terrasse mit einer Belvedere-Loggia, aus der man die ganze Stadt bewundern kann. An den Seiten des Treppenwerks sind sechs Brunnen mit Mosaik und Rosen, Iris, Hortensien und anderen Blumen.
Im niedrigeren Teil des Gartens befindet sich ein kleines Theater im Grüne.
Man soll außerdem die zwei Grotten erwähnen: eine kleinere im oberen Teil des Gartens; und eine größere im niedrigen Teil, aus der man die hintere Fassade des Palazzo Mozzi sehen kann, die zur Zeit restauriert wird.
Giardino Bardini hat seine Schönheit nicht nur den zahlreichen Statuen und Ausschmückungen zu verdanken, sondern auch den unzähligen Blumen auf seinen Wiesen, die mit ihren Farben eine immer variierende Sicht anbieten.

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