Galerie Palatina und königliche Gemächer

 

Kurzinfo
Eingang von: Palazzo Pitti, Piazza Pitti 1.
Öffnungszeit: 8,15-18,50 Uhr. Montags geschlossen.
Eintritt: Euro 8,50. Gültig auch für die Eintritt zur Galerie Galleria für moderne Kunst.

La Galleria Palatina contiene oltre 1000 dipinti del Cinque-Seicento, fra cui numerosi capolavori del Rinascimento e del manierismo fiorentino e della pittura europea.
Gli Appartamenti Reali sono la parte del palazzo nella quale abitavano i Medici e, successivamente, i Lorena e poi Savoia negli anni in cui Firenze era capitale d'Italia.

Geschichte - Im Vordergrund

 Geschichte


Um 1620 gründete Cosimo II. de' Medici die große Kunstsammlung in Palazzo Pitti, und alle nachfolgenden Medici- und Lothringer-Herzoge bereicherten die Galerie im Laufe der Zeit, bis zum Jahr 1828, als der Großherzog Leopoldo I. von Lothringen die private Sammlung in eine öffentliche Galerie verwandelte: die «Galleria Palatina», das heißt "Galerie des Palastes".
In der Galerie sind Gemälde und Skulpturen versammelt, welche von den herrschenden Familien beauftragt, erworben oder ererbt wurden (so war für die Werke von Tizian und Raphael, welche gegen Ende des 17. Jahrhunderts nach dem Tod der Ehegattin von Ferdinando II. de' Medici und letzten Herzogin von Urbino Vittoria della Rovere nach Florenz kamen).

Die Galerie befindet sich in den einstigen Gemächern der Medici, und hat die ursprüngliche Folge der ausgestellten Gemälden beibehalten: Keine zeitliche oder stilistische Unterteilung, sondern eine oft zufällige Anreihung, welche auch von der Größe der Gemälden bestimmt war (die größeren Gemälde und die Altartafel sind in den größeren Sälen versammelt).
Sowohl die Medici als auch die Lothringer wollten keine wissenschaftliche und kunstgeschichtliche Sammlung bilden, sondern "nur" ein reiches Panorama von Meisterstücken anbieten.

nach oben

 Im Vordergrund


Die Galerie Palatina besteht aus 28 Sälen, welche nach dem Autor oder dem Subjekt der Dekorierungen getauft wurden. Unter den vielen Sälen und Kunstwerken kann man folgende erwähnen:
Saal des Castagnoli, nach dem Maler Giuseppe Castagnoli (1754-1833), welcher die Gewölbe freskierte. Hier sind Bildnisse der Medici und Lothringer ausgestellt; außerdem ist in diesem Saal auch die Tafel der Musen zu sehen, welche vom Werkstatt der Pietre Dure zwischen 1837 und 1851 angefertigt wurde;
Im Saal der Bundeslade befindet sich eine Altartafel von Giovan Battista Caracciolo (17. Jahrhundert); die Decke wurde im Jahre 1816 von Luigi Ademollo mit dem Festzug der Bundeslade freskiert;
Saal der Psyche: Nach dem Subjekt der Fresken von Giuseppe Collignon (1776-1863); hier sind Gemälde von Salvator Rosa aus den Jahren 1640-1650 ausgestellt;
Galerie Poccetti: Die Fresken der Gewölbe waren für lange Zeit Bernardino Poccetti zugeschrieben, werden aber heute als ein Werk von Matteo Rosselli (1578-1650) anbetracht. In der Mitte des Saales befindet sich ein Tisch aus dem Jahr 1716, der von Cosimo III. wahrscheinlich an Giovan Battista Foggini beauftragt wurde. Im Saal sind außerdem Gemälde aus dem 16. und 17. Jahrhundert ausgestellt (darunter Werke von Rubens und Pontormo);
Saal des Prometheus: nach den Fresken von Giuseppe Collignon. Hier sind Rundfeldbilder (die sogenannten Tondi) ausgestellt, darunter die Madonna mit dem Kinde von Filippino Lippi (15. Jahrhundert), Zwei Bildnisse von Botticelli und Gemälde von Pontormo und Domenico Beccafumi (16. Jahrhundert).
Im Saal der Gerechtigkeit (nach den Fresken von Antonio Fedi, 1771-1843) sind Bildnisse aus dem 16. Jahrhundert ausgestellt (Werke von Tizian, Tintoretto und Paolo Veronese);
Im Saal des Ulysses (mit Fresken von Gaspare Martellini, 1815) sind frühe Werke von Filippino Lippi und Gemälde von Raphael ausgestellt;
Im Saal der Ilias kann man zwei wichtige Werke von Andrea del Sarto (um 1520) sehen: die Madonna der Familie Panciatichi und die Madonna Passerini. Hier befinden sich außerdem Gemälde der Malerin Artemisia Gentileschi (17. Jahrhundert);
Im Saal des Saturns sind einige Meisterwerke Raphaels zu bewundern, darunter das Bildnis von Agnolo Doni (1506), die berühmte Madonna della seggiola und das Bildnis des Kardinals Inghirami (beide vom 1516). Im Saal sind außerdem die Verkündigung von Andrea del Sarto (1528) und der Erlöser von Fra' Bartolomeo (1516) ausgestellt;
Im Saal des Jupiters befindet sich die Verschleierte, das berühmte Frauenbildnis von Raphael (1516), welches nach Vasari die Geliebte des Künstlers darstellt. Unter den anderen hier ausgestellten Werken, Gemälde von Rubens, Andrea del Sarto und Perugino;
Im Saal des Mars sind die Werke von Rubens zu erwähnen: Drei Allegorien, welche die Folgen des Krieges und die Vier Philosophen (darunter auch der Künstler selbst) darstellen. Die Gewölbe ist mit dem Triumph der Medici freskiert, von Pietro da Cortona;
Saal des Apollo: Hier befinden sich ein Meisterwerk von Rosso Fiorentino, die Thronende Madonna mit Heiligen (1522) aus der Kirche von Santo Spirito, und zwei Gemälde von Tizian, die Magdalena und das Bildnis eines jungen Engländers (aus den Jahren zwischen 1530 und 1540);
Im Venus-Saal ist die Italische Venus zu bewundern, ein Meisterwerk des Bildhauers Antonio Canova, das im Auftrag von Napoleon angefertigt wurde (1810). An den Wänden, Landschaften von Salvator Rosa, welche vom neapolitanischen Maler in den Jahren am Hof der Medici (1640-49) bemalt wurden, und vier Gemälde von Tizian, aus den Jahren 1510-1545. Darunter, das Bildnis des Papstes Iulius II. (1545) und Die Schöne, ein Bildnis einer Edelfrau (1535);
Der weiße Saal, einst Tanzsaal des Palastes, ist von den weißen Schmückungen gekennzeichnet. Hier werden oft Ausstellungen organisiert.

Die königlichen Gemächer bestehen aus 14 Sälen und wurden von den herrschenden Familien bewohnt, welche Palazzo Pitti als Residenz gewählt hatten. Die prunkvolle Dekorierung stammt meistens aus dem 18. Jahrhundert, einige Räume wurden von den Savoia im 19. Jahrhundert eingerichtet und einige haben bis heute die ursprüngliche Einrichtung aus der Zeit der Medici beibehalten.
Der grüne Saal wurde von Giuseppe Castagnoli am Anfang des 19. Jahrhunderts freskiert, hier befinden sich ein Ebenholzschrank aus dem 17. Jahrhundert und eine Sammlung vergoldeter Bronzen;
Der Thronsaal wurde für König Vittorio Emanuele II. eingerichtet. Der Saal ist im rot ausgekleidet; zu erwähnen sind die Japanische und chinesische Porzellanobjekte (aus dem 17.-18. Jahrhundert );
Im hellblauen Saal sind einige Möbel aus dem 17.-18. Jahrhundert und die Bildnisse der Medici von Justus Sustermans (1597-1681) zu sehen.

nach oben

« Zurück | Hauptseite des Viertels von Santo Spirito | Vorwärts »

Home Page | Lesezeichen | Seite versenden
AddThis Social Bookmark Button
Copyright © 1999-2019 Niji.Net
Impressum | Kontakt