Kirche von Santo Spirito
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Kurzinfo
Eingang von: Piazza Santo Spirito.
Öffnungszeit: Feiertags: 8.30-12.00; 15.45-17.00; Werktags: 8.30-12; 15.45-18.
Eintritt: Frei.

Die Kirche von Santo Spirito wurde von Brunelleschi entworfen und gehört zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten von Florenz.
Sie wurde von Leonardo da Vinci und Michelangelo bewundert, und Bernini hielt sie für die «schönste Kirche in der Welt».

Geschichte - Im Vordergrund

 Geschichte


Schon in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts existierte eine Kirche der Agostinianer Mönchen auf dem Platz, wo Brunelleschi im Auftrag der Familie Frescobaldi die Kirche von Santo Spirito erbaute.
Die Bauarbeiten begannen 1444 unter der persönlichen Leitung von Brunelleschi, der einen Teil der Apsis und ein Modell der ganzen Kirche baute. Nach seinem Tod im Jahre 1446 blieb der Bau bis 1452 unterbrochen; die Kirche wurde dann mit einigen Veränderungen vervollständigt. An dem Bau waren Antonio Manetti, Giovanni da Gaiole und Salvi d'Andrea tätig. Der letzte führte die Kuppel (1479-81) aus, nach den Entwürfen von Brunelleschi.
Auf Geheiß von Lorenz dem Prächtigen wurde dann die Sakristei hinzugefügt, welche von Giuliano da San Gallo ausgeführt wurde. Um den Platz für den neuen Bau zu schaffen ließ er im Jahre 1489 den gotischen Glockenturm abreißen. Ein neuer Glockenturm wurde in den Jahren 1568-71 nach einem Entwurf von Baccio d'Agnolo errichtet.
Im Jahre 1564 begann Ammannati mit dem bau des großen Säulenganges, und der Klosterkomplex wurde in der darauffolgenden Zeit mehrmals erweitert und umgestaltet, immer aber nach dem ursprünglichen Stil der Kirche.


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Die heutige Fassade stammt aus dem 1792: Sie wurde vom «Mauermeister des Klosters» Boccini ausgeführt, welcher auf dem Putz Säulen und geometrische Felder malte; dieser Schmuck blieb bis 1960 erhalten, als er während einer Restaurierung gelöscht wurde.

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 Im Vordergrund


Die dreischiffige Kirche wird im Inneren von den Säulen und von den Seitenkapellen gekennzeichnet; die Decke des Mittelschiffes wurde im 19. Jahrhundert mit Kassettenmotiven bemalt.
In den Seitenkapellen befinden sich zahlreiche Kunstwerke, unter denen einige zu erwähnen sind:
Im rechten Kirchenschiff: in der 2. Kapelle, eine Pietà von Giovanni di Baccio Bigio (1549), nach dem Modell der Pietà von Michelangelo; in der 3. Kapelle, San Nicola da Tolentino, Holzstatue von Nanni Unghero, und ein Gemälde mit zwei Engeln von Franciabigio; in der 4. Kapelle, Altartafel von Giovanni Stradano (Jan van der Straet) aus dem Jahre 1572; am Altar in der 6. Kapelle ist eine Tafel zu sehen, welche den Heiligen Stephan darstellt, ein Werk von Passignano (Anfang des 17. Jahrhunderts);
Im rechten Querschiff: Links: Der reich geschmückte Hauptaltar ist ein Werk von Giovanni Caccini (1599-1608); das Kruzifix wird Michelangelo zugeschrieben; rechts: die berühmte Tafel von Filippino Lippi, Madonna mit dem Kinde und Johannesknaben (1494-98), wo auf dem Hintergrund der Palast der Auftraggeber (Familie Nerli) und das Stadttor von San Frediano zu erkennen sind; in der 14. Kapelle, Sarkophag von Neri di Gino Capponi, Rossellino (1458) zugeschrieben: Es handelt sich um das einzige Grabmal in der Kirche, das vor dem 18. Jahrhundert stammt;
In der Apsis: in der 15. Kapelle, Die Heiligen Märtyrer, ein Werk von Alessandro Allori aus dem Jahre 1574, das Palazzo Pitti vor der Erweiterung im 18. Jahrhundert zeigt; in der 18. Kapelle, eine Heilige Familie aus der Schule von Ghirlandaio, mit Rahmen aus dem 15. Jahrhundert.
Im linken Querschiff: Madonna mit thronendem Kinde und den Heiligen Tommaso und Pietro, von Cosimo Rosselli (1482); der marmorne Altar in der 22. Kapelle ist ein Werk von Andrea del Sansovino (um 1494), die Balaustrade wurde 1642 hinzugefügt;
Die innere Fassade wurde nach Entwurf von Salvi d'Andrea in den Jahren 1483-87 angefertigt. Die Rosette ist nach einer Zeichnuung von Perugino.
Im linken Kirchenschiff: in der 28. Kapelle, eine Kopie von Francesco Petrucci (1660-1719) nach der Madonna mit dem Kinde von Rosso Fiorentino (1522: Das Original befindet sich in der Galerie Palatina); in der 29. Kapelle, ein Orgel aus dem Jahre 1824; in der 30. Kapelle, Madonna mit der Heiligen Anna und anderen Heiligen, von Ridolfo und Michele del Ghirlandaio;
In der Sakristei: durch die Tür der 29. Kapelle erreicht man das Vestibül, welches von Cronaca (1492-94) nach Entwurf von Giuliano da Sangallo angefertigt wurde; zu erwähnen sind die Kassettengewölbe und die Säulen mit Kapitellen Andrea Sansovino zugeschrieben; aus dem Vestibül kommt man in die achteckige Sakristei, die in der Zeit 1489-92 nach Entwurf von Giuliano da Sangallo errichtet wurde; am Altar vor der Eingangstür befindet sich die Tafel Der Heilige Fiacre heilt die Kranken, von Alessandro Allori (1596).

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